

EL Cebreiro, 13.11.2002
Das war der härteste Tag
auf meiner Reise nach Santiago; die Überquerung des Passo do Cebreiro.
Für nur 4.5km bis zur Passhöhe benötigte
ich 2.5 Std. Orkanböen zwangen mich das Velo bergab
zu schieben. Eine gewaltige Sturmböe drückte mich zu Boden; Velo samt
Abhänger schlitterten dem Abgrund entgegen. Genau an dieser Stelle war
ein einziger Resten einer Leitplanke an der sich Velo und Anhänger
verfingen.
Nach 6,5 Std. und 27km kam ich heil und
nass bis auf die Knochen in Triacastela an.
Es war der Tag, jener Sturm, an dem der
Tanker "Prestige" leck schlug, am 19.11.02 auseinander brach und im
Meer versank.
El Cebreiro: das ist der Pass den kein
Pilger vergisst ob bei Sonne oder Sturm
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